Austrian Teachers Project

„Austrian Teachers Project“ am CERN

 

Als Abordnung des NÖ Netzwerks NaWi besuchten wir in der Fronleichnamswoche den größten Teilchenbeschleuniger der Welt. Er befindet sich am Gelände des Laboratoriums CERN, dem Internationalen Kernforschungszentrum in Genf (Schweiz/Frankreich). Im Rahmen des Programms „International Teachers Project“ waren wir die ersten Österreichischen LehrerInnen, die die Arbeit am Olymp der Physik hautnah miterleben durften.

In Vorträgen, Workshops und Besichtigungen wurden wir von den sehr umsichtigen Organisatoren und den Wissenschaftlern, mit denen wir Kontakt hatten, vorsichtig an die schwierige Materie herangeführt. Die gewaltigen Dimensionen dieses Projektes betrachtend, konnten wir uns einer gewissen Ehrfurcht nicht entziehen.

Das Labor, als Zentrum für friedliche Kernforschung nach dem Krieg gegründet, betreibt seit kurzem den stärksten Teilchen- beschleuniger der Welt, den „LHC“ (Large Hadron Collider). In vier Experimenten, die entlang des in ca. 100 m Tiefe angelegten kreisförmigen Tunnels (Länge 27 km !!!), supraleitende Magnet-Module mit einer Länge von je 15 m) installiert wurden, soll einerseits der Beweis für die Gültigkeit des Standardmodells zur Erklärung der Welt (durch Entdeckung des T eilchens „Higgs-Boson“, das der Überträger der Gravitationskraft sein soll), andererseits aber auch Forschung im Bereich Antimaterie, Urknall und Dunkle Materie im Universum betrieben werden.

Für die freundliche Aufnahme und umsichtige Betreuung danken wir den Organisatoren am CERN Sascha Schmeling und Konrad Jende herzlich. Ein Dankeschön gilt natürlich auch dem Initiator und Österreich-Organisator Karl-Heinz Holzmüller für seine Arbeit.
Jetzt heißt es, die vielen Informationen und das reichhaltige Material, das wir von dieser Reise mitnehmen konnten, aufzubereiten. So können wir unseren SchülerInnen einen lebhaften Eindruck von der Arbeitsweise der Physiker in der heutigen Zeit vermitteln und Grundfragen über unser Universum und die Welt beantworten.

 

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